

Übersicht:
Jumhuriyat as-Sudan
Republic of the Sudan
Nordafrika
Geographische Lage: 15°00 N / 30°00 O
Der Sudan grenzt im Norden an Ägypten, im Nordosten an das Rote Meer, im Osten an Eritrea und Äthiopien, im Süden an Kenia, Uganda und die Dem. Rep. Kongo, im Westen an die Zentralafrikanische Republik und den Tschad und im Nordwesten an Libyen. Im Norden reichen die Ausläufer der Libyschen und der Nubischen Wüste bis nach Khartoum; außer an den Nilufern und in einigen Oasen ist die Region karg und öde. Sie geht in Trockensavanne über, die mit kurzem, hartem Gras und Büschen bewachsen ist und das Land zwischen den Breitengraden 15°N und 10°N bedeckt. Im Süden schließt sich offene Savanne an, die im Osten überwiegend flach ist, sich aber im Westen zu zwei hohen Plateaus erhebt. Landwirtschaft wird hauptsächlich in den fruchtbaren Tälern zwischen dem Blauen und Weißen Nil betrieben, die bei Khartoum zusammenfließen. Südlich dieser Trockensavanne befindet sich ein großes flaches Becken, das vom Weißen Nil und seinen Nebenflüssen durchquert wird. In der Mitte liegt das Sudd, ein 120.000 qkm großes Sumpfgebiet, das im Süden in äquatorialen Wald übergeht und an der Grenze zu Uganda zu dschungelbewachsenen Bergen ansteigt. Die höchste Erhebung ist der Kinyeti (3187 m).
Zeitzone: MEZ + 1h
Fläche: 2,505.813 qkm
Höchster Punkt: Kinyeti 3187 m
Tiefster Punkt: Rotes Meer 0 m
Längster Fluß: Nil 6690 km (Anteil Sudan)
Klima: Trockenes Wüstenklima im Norden, feucht-heißes Tropenklima im Süden. Sandstürme treten vor allem in den Monaten April bis Juli auf. Im April/Mai bzw. September/Oktober kommt es zu heftigen Regenfällen im Norden. Im tropischen Südsudan gibt es keine Jahreszeiten im eigentlichen Sinn, sondern nur einen Wechsel von Regen- und Trockenzeit. Die Regenzeit dauert von April bis Oktober.
Hauptstadt: Karthum
Bevölkerung: 36,233.000
Bevölkerungsdichte: 15/qkm
Ethnische Zusammensetzung: Schwarze 52%, Araber 39%, Beja 6%
Religion: Muslim 70%, Naturreligionen 25%, Christen 5%
Sprache: Amtssprache ist Sudanesisches Arabisch (50%), daneben afrikanische Sprachen (50%), Englisch als Bildungssprache.
Politisches System: Islamische Republik seit 1986. Die Verfassung von 1985 wurde mit dem Militärputsch außer Kraft gesetzt. Neue Verfassung seit 1998. Das Islamische Recht ist in Kraft. Staats- und Regierungschef: Generalleutnant Omar Hassan Ahmad al-Bashir, seit dem Militärputsch von 1989. Seit 1983 herrscht Bürgerkrieg. Unabhängig seit 1956 (ehemaliges britisch-ägyptisches Kondominium).
Währung: 1 Dinar = 100 Cents
Durchschn. Kaufkraft/Jahr: 1.050 EUR
Wirtschaft: Dem Sudan machen seit Jahren wiederholt Dürren, Bürgerkrieg und riesige Auslandsschulden schwer zu schaffen. Ein Großteil der Erwerbstätigen ist in der Landwirtschaft beschäftigt, die in den letzten Jahren wieder Zuwachsraten aufweist. Es wird vor allem Baumwolle angebaut (die ca. 50% der Exporteinnahmen liefert), außerdem Weizen, Hirse, Erdnüsse, Sesam, Sorghum und Zuckerrohr. Die Gummiproduktion hat in letzter Zeit aufgrund der Einführung synthetischer Ersatzstoffe sowie steigender Konkurrenz an Bedeutung verloren. Auch die Viehzucht weist rückläufige Zahlen auf. Die nicht sehr umfangreiche Fertigungswirtschaft konzentriert sich auf die Verarbeitung der landwirtschaftlichen Erzeugnisse - so z. B. in den Zuckerraffinerien - und die Herstellung von Konsumgütern wie Textilien, Zigaretten und Batterien. Einkünfte aus den nicht unerheblichen Ölvorkommen des Landes haben sich durch die niedrigeren ölpreise auf dem Weltmarkt verringert. Die wichtigsten Bezugsgebiete sind Großbritannien, Saudi-Arabien, Italien, die USA und Deutschland. Ägypten, Saudi-Arabien und die EU-Staaten sind die größten Absatzgebiete des Landes. Ausländische Finanzhilfen bewahren die sudanesische Wirtschaft vor dem völligen Zusammenbruch, die Weltbank verweigert jedoch weitere Kredite.
Baumwolle, Erdnüsse, Sesam, Weizen, Zuckerrohr, Hirse, Sorghum, Mais, Datteln, Melonen, Agrumen, Forstwirtschaft, Viehzucht.
Gewinnung von Kupfer-, Eisen-, Chrom-, Manganerz, Gold, Asbest, Glimmer, Magnesium, Erdöl.
Verarbeitung von Agrarprodukten, Leichtindustrie.
Exportgüter: Baumwolle, Ölsaaten und -früchte, Schellack.
Landwirtschaft: 41%
Industrie: 17%
Dienstleistung: 42%
Lebenserwartung: 57 Jahre
Analphabetenrate Männer: 31%
Analphabetenrate Frauen: 54%
Information: http://www.sudanembassyus.org/
Das Land
Die Republik Sudan gehört zu etwa zwei Dritteln zur afrikanischen Großlandschaft Sudan und reicht im Norden mit den Gebieten der Libyschen und Nubischen Wüste in die Sahara hinein. Von Süden nach Norden wird das Land vom Nil durchflossen. Tafel- und Plateaulandschaften nehmen die nördlichen Landesteile ein. Die gebirgige Umrahmung des Landes beginnt im Nordosten mit dem Randgebirge am Roten Meer (2780 m), das sich nach Süden in den Abfall des Äthiopischen Hochlandes fortsetzt. Von hier leiten in der südlichen und südwestlichen Umrahmung des Weißnilbeckens die Imatong Mountains (Kinyeti 3187 m) und die Asandeschwelle zum Bergland von Darfur im Westen über. Nach Osten schließen sich die Nubaberge an. Das tropisch-heiße Klima bringt im ganzen Land hohe Temperaturen. Die Niederschläge fallen als Sommerregen und nehmen nach Norden ab. In den zentralen Landesteilen schwanken die Niederschlagsmengen in kurz- und langzeitigen Perioden (Sahel), die nördlichen Wüstengebiete erhalten in den meisten Jahren keinen Regen. Die Vegetation reicht vom tropischen Regenwald im äußersten Süden über Feucht-, Trocken- und Dornsavanne zu Halbwüste und Wüste im Norden.
Die Bevölkerung
Die z. T. stark vermischte Bevölkerung des islamischen Nordens besteht vor allem aus Arabern und Nubiern, ferner aus Kuschiten (Bedja), Nuba und Fur. Dagegen leben im Süden, wo es eine starke katholische Minderheit gibt, Niloten, kleine Stämme von Nilotohamiten sowie zahlreiche verschiedene Volksgruppen. Neben der von 50% der Beölkerung beherrschten arabischen Amtssprache haben die meisten Stämme ihre eigenen Sprachen und Dialekte bewahrt. Englisch ist als Bildungs- und Handelssprache wichtig. Einige tausend Europäer sind noch in Verwaltung, Wirtschaft und Entwicklungshilfe tätig. Die Analphabetenquote ist mit 54% noch sehr hoch. Die Staatsuniversität wurde 1956 in Khartum gegründet.
Die Wirtschaft
Rund 70% der Bevölkerung leben von der Landwirtschaft. Die Landwirtschaft liefert für den Export Baumwolle, ferner Sesam und Erdnüsse und für den Inlandbedarf Hirse und Datteln. Der Ackerbau kann höchstens 5% der Landesfläche nutzen. Im Süden werden Edelhölzer und von einer Akazienart 80% der Weltproduktion an Gummi arabicum gewonnen. Der Viehbestand umfasst Rinder, Schafe, Ziegen, Kamele. Die Viehhaltung ist allerdings von geringem wirtschaftlichem Nutzen, weil immer noch mehr Wert auf Anzahl als auf Qualität des Viehs gelegt wird. Der Bergbau (Vorkommen von Asbest, Gold, Eisen, Kupfer, Blei, Chrom, Mangan und Graphit) hat wenig Bedeutung. Die Industrie verarbeitet vor allem Agrarprodukte. Die Energieversorgung durch Wärme- und Wasserkraftwerke reicht noch nicht aus, so dass weite ländliche Gebiete noch ohne Stromversorgung sind. Die wirtschaftliche Entwicklung des Sudans wird durch die bürgerkriegsähnlichen Zustände stark beeinträchtigt.
Der Verkehr
Eisenbahn- und Straßennetz stellen Verbindungen nach Ägypten, Äthiopien und zum Hafen Port Sudan her. Es gibt rund 4200 km asphaltierte Straßen. Binnenwasserstraßen sind auf 4100 km schiffbar. Die Schifffahrt auf dem Nil hat große Bedeutung. Einziger Hochseehafen ist Port Sudan. Khartum besitzt einen internationalen Flughafen.
Die Geschichte
Zwischen dem 3. und 4. Nil-Katarakt entstand vermutlich schon im 4. Jahrtausend v. Chr. ein eigenständiges Staatswesen. Etwa 1550-1070 v. Chr. stand das Gebiet unter ägyptischer Herrschaft. Im 9. Jahrhundert entstand das Reich Kusch. 745-653 v. Chr. beherrschten kuschitische Könige Ägypten, etwa 300 v. Chr. bis 300 n. Chr. war Meroe die Hauptstadt eines Reichs, in dem lange Zeit eine Eisenindustrie blühte und eine alphabetische Schrift entwickelt wurde. Seit dem 1. Jahrhundert verarmte Meroe. Angriffe aus Äthiopien (Aksum) und nomadisierender Wüstenvölker ließen nach 350 das Reich in mehrere kleine Staaten zerfallen. Auch nach der Eroberung Ägyptens durch die islamischen Araber (640/41) hielten sich im Sudan, der jetzt Nubien genannt wurde, christliche Königreiche; Dongola wurde erst 1315, das weit südlich gelegene Aloa 1504 islamisch. Das Reich der Fundsch im südlichen Sudan bestand etwa von 1500 bis 1700, während der Norden in Abhängigkeit von den ägyptischen Mamluken geriet. In Darfur führte Sulaiman Solang (1596-1637) den Islam ein; seine Dynastie herrschte bis 1874. Der ägyptische Vizekönig Mohammed Ali begann nach 1820 mit der Eroberung des Sudan, die 1874 abgeschlossen schien. Gegen Ägypten richtete sich der Aufstand des Mahdi Mohammed Ahmed, der 1885 Khartum eroberte. Der Nachfolger des Mahdi, Abdallah, dehnte die Macht der Mahdisten noch weiter aus: 1888/89 unternahm er Feldzüge gegen Äthiopien, 1888 wurde die Äquatorialprovinz besetzt. 1893/94 stießen die Mahdisten mit den von Mitsiwa vorrückenden Italienern zusammen und wurden geschlagen. Nachdem England 1882 Ägypten besetzt hatte, wurde 1896 der britische Oberkommandierende der ägyptischen Armee, Lord Kitchener, beauftragt, gegen den Sudan zu ziehen. In der Schlacht von Omdurman 1898 vernichtete er das Reich des Mahdi. Ein Versuch der Franzosen, vom Kongo her in den Sudan einzudringen, wurde 1898 von Kitchener bei Faschoda verhindert. 1899 wurde der Sudan angloägyptisches Kondominium. Unter den schwarzafrikanischen Völkern der Südgebiete gewannen christliche Missionare Einfluss. Nach dem 2. Weltkrieg begann England den Sudan auf die Unabhängigkeit vorzubereiten. Ägyptische Ansprüche konnten sich nicht durchsetzen. Erster Ministerpräsident einer autonomen Regierung des Sudan wurde 1955 Ismail Al Azhari, Führer der Nationalen Unions-Partei. Am 1. 1. 1956 wurde das Land unabhängig, jedoch erwies sich das parlamentarische System nicht als arbeitsfähig und wurde 1958 durch eine Militär-diktatur des Generals Ibrahim Ferik Abboud abgelöst. Ein Volksaufstand in Khartum 1964 zwang Abboud zum Rücktritt. Die alten Parteien begannen wieder um die Macht zu streiten, gestützt von religiösen Bruderschaften. 1969 brachte ein Staats-streich Oberst Dschafar An Numeiri ans Ruder. Als Präsident des Revolutionsrats und Regierungschef steuerte Numeiri zunächst einen nationalistischen Linkskurs in außen-politischer Anlehnung an Ägypten und die Sowjetunion; später arbeitete er enger mit dem Westen und den konservativen arabischen Staaten zusammen. 1985 wurde er durch Offiziere gestürzt. Das Militärregime ließ 1986 freie Wahlen zu. Seit 1988 regierte eine Koalition, der auch die antiwestlich eingestellten Moslembrüder angehörten. Aufgrund verheerender Überschwemmungen verschärfte sich die soziale Lage. 1989 bildete sich eine neue Regierung ohne die Moslembrüder. Sie wurde im gleichen Jahr vom Militär gestürzt. Ein Kommandorat unter General Ahmad Al Bashir übernahm die Staatsführung. 1991 verkündete Al Bashir die Einführung der Scharia und die Umwandlung des Sudans in einen föderativen Staat. Im seit 1983 andauernden Bürgerkrieg mit der Sudan People's Liberation Army im Süden des Landes verstärkte das Regime 1992 die militärischen Anstrengungen. 1993 ließ sich Al Bashir zum zivilen Präsidenten ernennen. 1994 scheiterten Friedensver-handlungen zwischen den Bürgerkriegsparteien. Im März 1996 fanden Präsident-schaftswahlen statt, die von Ahmad Al Bashir gewonnen wurden. 1998 führten die USA Luftangriffe auf Ziele im Sudan durch, dem Washington die Unterstützung islamischer Terroristen zum Vorwurf machte.
Reiseinformation
KHARTOUM: Die Hauptstadt liegt am Zusammenfluß des Blauen und Weißen Nils. Mit der ehemaligen Hauptstadt Omdurman und Nord-Khartoum bildet sie eine Einheit, die die »Drei-Städte-Hauptstadt« genannt wird. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören der Kamelmarkt in Omdurman und der arabische Souk (Markt). In den Empfangshallen der größeren Hotels und in mehreren Geschäften im Stadtzentrum gibt es sudanesischer Souvenirs.
Von besonderem historischem und künstlerischem Interesse ist das Nationalmuseum, das archäologische Ausgrabungsstücke ausstellt. Ein Besuch des Museums im Khalifenhaus ist für Reisende interessant, die an der Geschichte des Sudan interessiert sind.
Ein Besuch der Gezira-Modellfarm oder ein Ausflug am Nil entlang zum Jebel-Aulia-Damm bieten sich an.
NORDEN UND OSTEN: Die archäologisch interessantesten Stätten befinden sich nördlich von Khartoum am Nil; dazu gehören Bajrawiya, Naga, Musawarat, El Kurru, Nuri und Meroe.
Der Dinder-Nationalpark erstreckt sich über 6475 qkm und liegt an der äthiopischen Grenze, südöstlich von Khartoum. Er ist einer der größten Parks der Welt und beheimatet viele wilde Tierarten. In der Hauptsaison (Dezember - April) gibt es von Khartoum aus organisierte dreitägige Ausflüge.
Eine der Hauptattraktionen des Sudan, das Rote Meer, zeichnet sich durch klares Wasser sowie zauberhafte Unterwasserparks und Korallenriffe aus. Das geschäftige Port Sudan, Suakin, das während der osmanischen Zeit eine große Rolle spielte, und das Arous-Urlaubsdorf (50 km nördlich von Port Sudan) sind nur drei der vielen sehenswerten Orte. Erkowit, 1200 m hoch gelegen, ist ein Urlaubsort, der für seine immergrüne Vegetation bekannt ist.
DER WESTEN: Der Djebel Marra (3088 m) ist der höchste Berg in der Darfur-Region im westlichen Sudan. Diese landschaftlich reizvolle Gegend mit Wasserfällen, vulkanischen Seen und einem angenehmen Klima ist ein beliebtes Urlaubsgebiet.
DER SÜDEN: In diesem Landesteil herrscht gegenwärtig Bürgerkrieg; Reisen in den Süden sind daher zur Zeit nicht möglich. Die Urlaubsanlage Gemmeiza im Herzen von Ost-Äquatoria ist wegen ihres Tierreichtums besonders interessant.
Verkehrsmittel:
FLUGZEUG: Sudan Airways (SD) fliegt 20 Flughäfen an, einschließlich Dongola, Juba, Port Sudan und El Obeid. Die zuverlässigste Verbindung ist die Route von Port Sudan nach Khartoum. Zweimal wöchentlich Flugtaxiverbindung von Khartoum nach Nyala.
SCHIFF: Alle Städte am Nil werden durch Flußdampfer miteinander verbunden, die jedoch zum größten Teil für Touristen nicht zu empfehlen sind. Der Fahrplan hängt vom Wasserstand ab. Es empfiehlt sich, Lebensmittel und Wasser mitzunehmen. Dongola, Karima, Kosti und Juba gehören zu den Anlaufhäfen. Im Süden des Landes wird gegenwärtig ein 320 km langer befahrbarer Kanal (Jonglei) gebaut.
BAHN: Das Bahnnetz ist umfassend, die Züge sind jedoch sehr langsam und nur einfach ausgestattet. Es gibt drei Klassen und außerdem eine Luxusklasse (Mumtaza). Auf den Hauptstrecken von Khartoum nach Wau/Nyala, Khartoum nach Kassala/Wadi Halfa und von Port Sudan nach Khartoum gibt es Schlafwagen. Einige Wagen sind klimatisiert, hierfür wird ein Zuschlag verlangt.
BUS/PKW: Nur ein kleiner Teil des Straßennetzes ist asphaltiert. Landstraßen sind in schlechtem Zustand, im Norden sind diese während der Regenzeit (Juli - September) oft nicht befahrbar. Für längere Fahrten sollte man ausreichend Ersatzteile mitnehmen und nur absolut fahrtüchtige Fahrzeuge benutzen. Fernbus: Zwischen den größeren Städten verkehren Busse, die von den Marktplätzen abfahren. Lastwagen sind preiswertere, wenn auch unbequeme Transportmittel. Taxis haben keine Taxameter, daher sollte man den Fahrpreis im voraus vereinbaren. Mietwagen sind in größeren Städten sowie in Hotels erhältlich. Wohnwagen und Fahrzeugen unter 1500 ccm wird die Einreise verweigert.
STADTVERKEHR: Die öffentlichen Busse in Khartoum sind unzuverlässig und verkehren unregelmäßig. Deshalb gibt es immer mehr private Bakassi-Minibusse, die Boks genannt werden. Sie haben keine festgesetzten Haltestellen.
Unterkunft:
HOTELS: Außerhalb von Khartoum und Port Sudan findet man nur wenige Unterkünfte. In Khartoum gibt es 11 mittelgroße Hotels, einschl. einiger mit internationalem Standard, in Port Sudan drei. In den anderen größeren Städten bieten einige kleinere Hotels und Herbergen Unterkunftsmöglichkeiten.