

Übersicht:
Ostafrika
Geographische Lage: 10°N / 45°O
Somaliland grenzt im Norden an den Golf von Aden, im Süden an Äthiopien, im Westen an Dschibuti. Im Osten liegt Puntland.
Zeitzone: MEZ + 2h
Fläche: 137.600 qkm
Höchster Punkt: Shimbiris 2416 m
Tiefster Punkt: Indischer Ozean 0 m
Längster Fluß:
Klima: Die Küste von Somaliland gehört zu den heißesten Gegenden Afrikas. Im jahreszeitlichen Wechsel der Monsune fallen am Golf von Aden im Winter periodische Regen. Die höheren Lagen erhalten mehr Feuchtigkeit als die tiefer gelegenen. Dementsprechend geht die Trockensavanne mit Akazien im Südwesten nach Norden in Halbwüste über. Entlang den meist nur periodisch wasserführenden Flüssen wachsen Galeriewälder.
Flora und Fauna: Somaliland von Halbwüste und Trockensavanne bedeckt. Charakteristische Tiere der Region sind Elefanten, Zebras, Giraffen, Antilopen und Leoparden.
Hauptstadt: Hargeysa
Bevölkerung: 3,500.000
Bevölkerungsdichte: 25/qkm
Ethnische Zusammensetzung: Somali 85%, Bantu, Araber 15%
Religion: Muslim 99%
Sprache: Amtssprachen sind Somali, Arabisch und Englisch.
Politisches System: Republik seit 18.05.1991, international nicht anerkannt.
Währung: 1 Shilling = 100 Cents
Durchschn. Kaufkraft/Jahr: 700 EUR
Wirtschaft: Aufgrund der jahrelangen Unruhen und des andauernden Bürgerkriegs ist die somalische Wirtschaft fast völlig zusammengebrochen. Somaliland gehört heute zu den ärmsten Ländern der Welt. Landwirtschaft und Viehzucht beschäftigen die Mehrheit der erwerbstätigen Bevölkerung.
Exportgüter:
Landwirtschaft: 59%
Industrie:
Dienstleistung:
Lebenserwartung: 46 Jahre
Analphabetenrate Männer: 64%
Analphabetenrate Frauen: 86%
Information:
Das Land
Somaliland nimmt den nördlichen Teil der Somalihalbinsel ein. Die dem äthiopischen Hochland vorgelagerte Somalitafel dacht sich nach Südosten zum Indischen Ozean hin ab, wo sie in ein flaches Tiefland übergeht. Nach Norden steigt sie allmählich auf Höhen von über 2000 m an und fällt dann steil zum Golf von Aden ab. Korallenriffe liegen vor der Küste. Die Küste von Somaliland gehört zu den heißesten Gegenden Afrikas. Im jahreszeitlichen Wechsel der Monsune fallen am Golf von Aden im Winter periodische Regen. Die höheren Lagen erhalten mehr Feuchtigkeit als die tiefer gelegenen. Dementsprechend geht die Trockensavanne mit Akazien im Südwesten nach Norden in Halbwüste über. Entlang den meist nur periodisch wasserführenden Flüssen wachsen Galeriewälder.
Die Bevölkerung
Die Bevölkerung gehört überwiegend dem osthamitischen Volk der Somal an, daneben gibt es Bantu, Araber sowie kleine britische und indische Minderheiten.
Die Wirtschaft
Somalia gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Von Bedeutung ist der Viehexport nach Saudi-Arabien, dem wichtigsten Handelspartner.
Der Verkehr
Es gibt keine Eisenbahn. Das Straßennetz ist ungenügend. Haupthafen des Überseeverkehrs ist Berbera.
Die Geschichte
Mit der Beseitigung der Herrschaft des Regimes von M. S. Barre im Jahr 1991 hörte Somalia auf zu bestehen. Auch die Ernennung von Mahdi Mohamed zum Präsidenten einer Übergangsregierung änderte daran nichts. Der Norden Somalias, das ehemalige Britisch-Somaliland erklärte im Mai 1991 als "Somaliland" seine Unabhängigkeit. Aus dem staatenlosen Restgebiet spaltete sich, im Norden des ehemaligen Italienisch-Somaliland, im Jahre 1998 der Staat "Puntland" ab. Die verbleibenden Territorien des ehemaligen Somalia verfielen in Anarchie und Gewalt, und werden von Stämmen, Clans und regionalen Warlords beherrscht.
Reiseinformation
Verkehrsmittel:
FLUGZEUG: Somali Airlines fliegt alle größeren Städte des Landes an.
SCHIFF: Die Küstenschiffahrt ist im Güter- und Personenverkehr besonders wichtig.
BUS/PKW: Passagiere werden fast ausschließlich auf Lastwagen befördert, Autos und Busse sind weniger zahlreich.
STADTVERKEHR: Taxis gibt es in den größeren Städten.
Unterkunft:
HOTELS: Hotels befinden sich in Berbera.
REST HOUSES: In vielen Ortschaften gibt es staatliche Rest Houses mit Schlafsälen für 4-10 Personen.
LODGES: