Shimoni am Pemba Channel, der Name bedeutet "Ort des Lochs", ist nach einer riesigen Höhle, die sich über 15 km erstrecken soll, benannt. Einst war Shimoni Hauptquartier von Sir William Mackinnons Britisch Ostafrika. Außer der Haupthöhle existieren eine Reihe von Nebenhöhlen, wo nach der Legende Sklaven gehalten wurden, bevor man sie nach Arabien transportierte. Einige Historiker lehnen diese Theorie ab und meinen dagegen, daß die Höhlen als Versteck vor feindlichen Stämmen dienten.
Die Halbinsel ist geprägt durch eine abwechslungsreiche Buschlandschaft im Osten und Urwälder im Westen. Entlang der Piste ist die Umgebung mit kleinen Dörfern, Palmen-, Obst- und Mischkulturgärten besonders reizvoll. Shimoni ist Kenias Zentrum für Hochseeangeln.
Dieser Sport kann außer Mai, Juni und teilweise Juli fast das ganze Jahr ausgeübt werden. Mit einer Dhau kann man zu den Inseln Wasini und Kisite fahren. Hier lässt es sich besonders gut schnorcheln und tauchen. Die Inseln sind in einem Gebiet von insgesamt 21 qkm um den Mpunguti Marine National Park und das Mpunguti National Reserve herum verstreut. Die Vielfalt und Farben der Korallen und Fische sind einzigartig. Die meisten Taucher und Schnorchler, die an organisierten Ausflügen zu diesem herrlichen Ort teilnehmen, genießen eine ausgezeichnete Meeresfrüchtemahlzeit im Restaurant von Wasini Island. Die Firma Shimoni Aqua Ventures bietet Lunch auf einer unbewohnten Insel oder an Bord ihrer Dhau Pilli Pipa an, während diese an einem abgelegenen Ort ankert.
Wie eine Zunge erstreckt sich das Korallenriff Mwazaro Beach in die Funzi Bay. Ein weißer Korallensandstrand mit Palmen und riesigen Mangrovenwäldern geben diesem traumhaft exotischen Platz sein besonderes Gepräge. Mwazaro bedeutet in der alten Sprache der Küstenbewohner, dem Stamm der Digo, "Platz zum Beten". An einem riesigen Baobab (Affenbrotbaum) wird hier auch heute noch gebetet und geopfert. Am Ende des Korallenriffs liegt im Mündungsdelta des Ramisi Rivers ein 42 qkm großer Mangrovenurwald, in dem alle 9 weltweit vorkommenden Mangrovenarten als Mischkultur wachsen. Dies ist in Afrika einzigartig.
Hans von Loesch entdeckte und erwarb vor etwa 10 Jahren diesen paradiesischen Platz und errichtetete die Lodge Mwazaro Beach, die an Ursprünglichkeit und Romantik ihresgleichen sucht. Sensationell die Qulität der Küche, die täglich frische Früchte des Meeres und der umliegenden Gärten in delikaten Speisen zu verwenden weiß. Berühmt sind insbesondere die Spezialitäten aus Sansibar.
Ein besonderes Erlebnis stellt eine Bootsfahrt durch die Kanäle des Mangrovenurwalds mit seiner Vogelvielfalt und seinen Krokodilen dar.
Alles in allem ein Ort der bezaubert, noch ein Geheimtipp ist und ein Aufenthalt der unvergesslich bleibt.
Übrigens, wer Hans eine Freude bereiten will, der bringt ihm Banjo-Saiten mit, dann steht auch einem ungetrübten Musikgenuß nichts mehr im Wege.
Lage:
GPS: S 04°35.905´ E 039°23.520´
Auf Asphaltstraße ca. 70 km südlich von Mombasa Richtung Lunga Lunga (Grenze zu Tansania), Abzweigung links auf Piste Richtung Shimoni, (auf Beschilderung achten) nach 7,5 km Abzweigung links, ca. 1 km nach Mwazaro Beach.
Kontakt:
Mwazaro Beach Ltd.
Hans von Loesch
P.O. Box 14, Shimoni, Kenya
Mobil: ++254 (0) 722 711 476
http://www.mwazaro-beach.de/
e-mail: kedev@africaonline.co.ke
oder: mwazarobeach@yahoo.com