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29.03.2002

Diamanten

Diamanten aus Südafrika entstanden sehr nahe der Erdoberfläche als Teil eines Ozeanbodens. An einem Tiefseegraben tauchten sie dann als Bestandteil einer ozeanischen Platte in den Erdmantel ein. Erst in Bereichen von über 130 Kilometern, inzwischen gibt es sogar Beweise für Tiefen von 700 Kilometern, kam diese Bewegung zum Stillstand. Nur langsam und in Schüben erreichten Reste der ehemaligen ozeanischen Kruste wieder die Erdoberfläche, angetrieben von gewaltigen Konvektionsströmen innerhalb des Erdmantels. Geradezu im Expresstempo legten die Überreste die letzten 200 Kilometer bis an die Erdoberfläche huckepackartig in vulkanischen Schloten, sogenannten Kimberlitröhren, zurück. Dies kann vor sehr langer Zeit geschehen sein. Für die Kimberlitdiamanten der südafrikanischen Premiermine wurde zum Beispiel ein Eruptionsalter von etwa 1,1 Milliarden Jahren ermittelt. Die Entstehungsbedingungen liegen bei Drücken von mehr als 40 Kilobar und Temperaturen von über 1000 Grad C. Inzwischen gibt es wissenschaftliche Hinweise für die Bildung von natürlichen Diamanten aus organischem Kohlenstoff. Das bedeutet, daß dieses Material Reisen von der Erdoberfläche in Tiefen von über 130 Kilometern und wieder zurück an die Erdoberfläche zurückgelegt hat, wo die Diamanten letztendlich in die Hände der Menschen gerieten. Im Gegensatz dazu geht die Entstehung winziger Diamanten während eines Meteoriteneinschlags bedeutend schneller vonstatten. Der kurzfristige extrem hohe Druck von über 450 Kilobar während des Meteoriteneinschlags im Nördlinger Ries in Bayern hat zum Beispiel zur Bildung von Diamanten geführt, die allerdings wegen ihrer geringen Größe ausschließlich von wissenschaftlichem Interesse sind. Sogenannte metamorphe Diamanten sind inzwischen sogar im Erzgebirge gefunden worden, eine wissenschaftliche Sensation, die zeigt, daß die Edelsteine vor etwa 340 Millionen Jahren im Erdinneren in für diese Gegend unerwartet großen Tiefen von über 130 Kilometer entstanden. Der einzige Wermutstropfen: Die Kristalle sind in der Regel winzig klein und kommen als Einschlüsse in anderen Mineralen vor.

Was ist Diamant überhaupt? Chemisch besteht Diamant aus Kohlenstoff, genauso wie der Graphit, der zum Beispiel zur Herstellung von Bleistiften verwendet wird. Der innere Aufbau des Kristallgitters des Diamanten bedingt seine extreme Härte. Aufgrund der Tatsache, daß die Härte des Diamanten alle anderen bekannten Materialien übertrifft, findet er solch vielfältige Verwendung wie beispielsweise in speziellen Skalpellen, die in Operationen eingesetzt werden, bei denen es auf einen extrem glatten Schnitt ankommt. Oder in der Krone eines Kernbohrers, der sich seinen Weg durch harte Gesteinsschichten bahnen muss.
Die außerordentliche Härte des Diamanten brachte ihm auch den Ruf ein, als Schmuckstein unvergänglich zu sein. Das ist jedoch leider nicht der Fall. Es gibt Geschichten, in denen vom Zerspringen des Diamantschmucks durch einen Hausbrand die Rede ist. In der Tat kann sich Diamant (teilweise) wieder zu Graphit rückverwandeln, wenn er hohen Temperaturen von etwa 850 Grad C und ausreichend Sauerstoffzufuhr ausgesetzt ist. Auch die chemische Zusammensetzung des Diamanten ist recht unspektakulär. Kohlenstoff ist kein seltenes Element, und in Form von Ruß stehen wir ihm eher ablehnend gegenüber. Trotzdem hält sich der Mythos vom unvergänglichen und reinen Diamanten seit Jahrtausenden.
Da ein hoher Bedarf an Diamanten nicht nur für Schmuckzwecke sondern besonders als Werkstoff besteht, dient die Diamantforschung dazu, sowohl neue Fundstellen zu erschließen als auch Diamanten künstlich im Labor herzustellen.
Dr. Renate Schumacher
Mineralogisches Institut und Museum der Universität Bonn


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29.03.2002

Blutige Diamanten

Unvergängliche Liebe symbolisieren sie, Glück und Wohlstand. Jeder kennt die Diamanten in den großen Anzeigen. Indes kaum etwas ist bekannt über die Schattenseiten der begehrten Steine.

Beispiel Angola: Dort finanziert der Handel mit Diamanten und Öl einen seit drei Jahrzehnten andauernden Krieg. Weit über 10 Jahre dauerte der bewaffnete Kampf gegen die portugiesische Kolonialherrschaft. Nach der Unabhängigkeit 1974 ging die bewaffnete Auseinandersetzung in einen Bürgerkrieg zwischen der MPLA-Regierung (Volksbewegung für die Befreiung Angolas) und der Rebellenbewegung UNITA (Nationalunion für die volle Unabhängigkeit Angolas) über. Auch nach dem Ende der Blockkonfrontation, in dieser Phase wurde die MPLA von der UdSSR und Kuba unterstützt, die UNITA von Apartheid-Südafrika und den USA, hat Angola nur fünf Jahre eines brüchigen Friedens erlebt. Zehntausende sind nach Unfällen mit Landminen verkrüppelt, Millionen Minen liegen noch in der Erde und stellen eine permanente Gefahr für die Bevölkerung dar.
Der Krieg erlaubt es Regierung wie Rebellen gleichermaßen, die soziale Not der Bevölkerung zu ignorieren, die Menschen werden von beiden Kriegsparteien terrorisiert und ausgeplündert. Angola ist eines der ärmsten Länder überhaupt, aber in bezug auf Bodenschätze das viertreichste Land der Welt.

Gewinne aus unvergänglichen Steinen
Zwischen 1992 und 1998 erzielte die von Jonas Savimbi geführte antikommunistische UNITA Gewinne von mindestens 3,7 Milliarden US $ aus Diamantenverkäufen, ihrer Hauptfinanzierungsquelle. Die Verkäufe auf den Märkten in Europa bilden das Rückgrat ihrer Kriegsfinanzierung. Zur Zeit ist Angola der viertgrößte Diamantenproduzent weltweit mit einem Produktionsvolumen von ca. 600 Millionen US $ jährlich. Wichtiger Abnehmer der UNITA-Diamanten war jahrzehntelang der Großkonzern De Beers. Seit 60 Jahren dominiert das britisch-südafrikanische Unternehmen die internationale Edelsteinindustrie, indem sie über 60% der weltweiten Produktion klassifizieren, bewerten und verkaufen. Im Jahr 2000 betrug der Umsatz 5,67 Milliarden US $.

Handelsembargo gegen Kriegsdiamanten
Zur Unterbindung dieser Geschäfte verabschiedete der UN-Sicherheitsrat eine Resolution, die den direkten oder indirekten Export von sogenannten Kriegsdiamanten aus Angola, Sierra Leone und der Demokratischen Republik Kongo verbietet. Diese machen zwar lediglich zwischen 4 und 15% des Welthandels aus, aber bereits 4% entsprechen einer Summe von ca. 270 Millionen US $.
Entscheidend für eine erfolgreiche Durchsetzung der Sanktionen ist die Frage, ob Diamanten verlässlich nach ihrer Herkunft bestimmt werden können. Internationale Experten sind sich darüber einig, daß die Herkunft eines ungeschliffenen Parcels ohne weiteres bestimmt werden kann. Da die Kontrollen in den Herkunftsländern lückenhaft sind, verlangt die internationale Kampagne Fatal Transactions zusätzliche Kontrollen auf den großen Märkten in Europa, in Israel und den USA (Beschreibung der Kampagne siehe Textende). Denn diese profitieren direkt von dem Handel. Trotz des bestehenden Embargos gelangen Kriegsdiamanten an die Börse, denn noch heute handeln viele Diamantenkonzerne mit Steinen aus Krisengebieten.
Die Diamantenindustrie lebt von der Legende, die begehrten Steine seien selten. Um ihren Verkaufspreis zu erhalten, hält De Beers Vorräte im Wert von zur Zeit ca. 4 Mrd. US $ zurück. Die Kunden bezahlen Millionen für die Symbolhaftigkeit der Diamanten, für Glamour und ewige Liebe. Ihr Wert existiert jedoch ausschließlich in der Vorstellung ihrer Käufer und Käuferinnen. Ohne die symbolische Kraft der Steine würde der Handel zusammenbrechen. Aus Angst vor einer Verbraucher-Kampagne beschloss der "World Congress of Diamonds", in Zukunft keine Schlupflöcher für Kriegsdiamanten zu lassen.

Raffinierter Strategiewandel
De Beers beteuerte nach dem Start der Kampagne Fatal Transactions im Herbst 1999, sich vollständig vom Markt in Angola und Sierra Leone zurückziehen zu wollen und damit über die Vorgaben des UN-Embargos hinaus zu gehen. Der Großkonzern wirbt mittlerweile mit seiner neuen Geschäftsidee der "kriegsfreien Diamanten". Ein Erfolg der Kampagne Fatal Transactions?
Ein Teilerfolg? Ja, gewiss! Doch die "ethische Bergbaupolitik" von De Beers ist auch geleitet von dem strategischen Interesse, den Preis zu stabilisieren. Und der ist gefährdet, seit der informelle Sektor, der illegale Markt schwer kontrollierbarer Diamantenschmuggler und Kleinförderer, auf den Markt drängen. Schon vor Jahren hat De Beers Söldnerfirmen beauftragt, die Schmuggelroute zwischen Sierra Leone und Liberia zu unterbrechen. Die neue Strategie ist besser durchdacht: De Beers befürwortet die Einhaltung des Embargos und entledigt sich damit der Konkurrenz. Ziel von Fatal Transactions ist nicht die Absicherung wirtschaftlicher Monopole, sondern die Beseitigung der Kriegsschäden, für die auch De Beers, nach dem Verursacherprinzip, verantwortlich gemacht werden muss.
Für die Kontrolle des Diamantenhandels fordert Fatal Transactions die Einrichtung einer unabhängigen Prüfkommission zur Vergabe eines Unbedenklichkeitszeugnisses. Diese Kommission darf die Vergabe eines Herkunftszertifikates nicht ausschließlich vom Exportland abhängig machen, um eine Verlagerung des Schmuggelmarktes zu verhindern: Zwischen 1994 und 1998 wurden z. B. aus Liberia 6 Millionen Karat Diamanten exportiert, aber nur 140.000 Karat produziert. Der Überschuss wurde aus dem Bürgerkriegsland Sierra Leone geschmuggelt. Neben der Einhaltung des Embargos muss ein strengeres Waffengesetz verhängt werden, um diesen Handel zu erschweren.

Öl für den Krieg
Während die UNITA ihre Waffenkäufe weitgehend aus den Einnahmen der Diamantenausfuhr finanziert, ist die MPLA-Regierung Angolas unter Staatspräsident José Eduardo dos Santos hauptsächlich auf den Ölexport angewiesen. Die Gewinne aus der Erdölförderung sollen die Hälfte der gesamten Staatseinnahmen ausmachen; die Erdölförderung bringt 94% der Exporterlöse ein und ist damit der wichtigste Devisenbringer. Öl im Wert von 11 Millionen US $ wird jetzt schon täglich gefördert. Angola gilt inzwischen weltweit als eines der lukrativsten Explorationsgebiete. Die erwarteten Einnahmen für die Regierung in Luanda zwischen 2003 und 2010: Zwischen 2,9 und 3,2 Milliarden US $. Durch die kriegsbedingte Zerstörung fast aller anderen Wirtschaftszweige ist Angolas Regierung heute mehr denn je auf die Einnahmen aus dem Geschäft mit dem schwarzen Gold angewiesen.
US-amerikanische Konzerne haben 8 Milliarden Mark in Angolas Ölindustrie investiert, die derzeit 7% des amerikanischen Bedarfs deckt. Auf 16% soll dies bis zum Jahr 2005 gesteigert werden. Deshalb haben die USA politisch die Seiten gewechselt und nach über 20 Jahren die Unterstützung der UNITA aufgegeben.
Firmen wie Elf Aquitaine und Chevron verdienen doppelt an dem Handel mit Angola, indem sie einerseits Öl exportieren und andererseits über Zwischenhändler Waffen importieren. Der Direktor von Elf-Aquitaine in Angola hat zugegeben, daß sein Vorgänger jahrelang für die UNITA Waffen nach Angola geschmuggelt hat.

Zur Ökonomie des Krieges
Es ist einträglicher, einen Krieg auszubeuten als ihn zu gewinnen. Dieses nüchterne Fazit kann man aus der Betrachtung der nicht enden wollenden Kriege in Afrika ziehen.
Nach dem Ende der Blockkonfrontation verlor Afrika weitgehend seine geostrategische Bedeutung. Bürgerkriegsökonomien eröffnen "schwachen" autoritären Regierungen, Armeeangehörigen, Bandenchefs, Söldnern und sogar Teilen der Zivilbevölkerung Möglichkeiten, sich kurzfristige politische Vorteile zu verschaffen und sich persönlich zu bereichern. Ermöglicht wird dies durch den Handel mit dem Norden. Ohne diese finanzielle Zufuhr wären viele der afrikanischen Kriege längst am Ende. In Angola haben die transnationalen Konzerne genauso wenig Interesse an der Beendigung des Konfliktes wie die korrupten Warlords. Angolas Präsident dos Santos und UNITA-Führer Savimbi zählen zu den reichsten Männern der Welt. Da Jonas Savimbi vor wenigen Tagen in einem Gefecht mit Truppen der angolanischen Armee getötet wurde, keimt in Angola die Hoffnung auf Frieden wieder auf.
"Staatliche Funktionen werden durch Einsparungen im Sozialbereich, durch wirtschaftliche Deregulierung und Marktöffnung für transnationale Konzerne und Kapital sowie durch den Einsatz privater Sicherheitsfirmen ausgehöhlt", kritisiert der Hamburger Friedensforscher Peter Lock. In Mosambik z.B. beruhte der Erfolg des Friedensabkommens im Jahr 1992 vor allem darauf, daß auf beiden Seiten die Ressourcen für die Fortführung des Krieges fehlten. Frieden zu schließen erschien den Kriegsparteien, auch aus ökonomischen Gründen, attraktiver, als weiter zu kämpfen.
Die Profiteure der Kriege um Rohstoffe, transnationale Konzerne, korrupte Regierungen, Nachbarstaaten, Warlords, private Söldnerfirmen und Teile der Zivilbevölkerung, konkurrieren und kooperieren miteinander und halten die Strukturen der Kriegsökonomie aufrecht.

Wären die transnationalen Konzerne bereit, die materielle Unterstützung der Konflikte einzustellen und die Wirtschaftsbeziehungen der Kriegsherren zu blockieren, würde das Geschäft mit der Gewalt unrentabel. Dies wäre endlich wieder die Stunde der zum Schweigen gebrachten zivilen Mehrheit Afrikas. Bislang hat Afrika nur seine Toten, um auf sich aufmerksam zu machen.

Die Internationale Kampagne Fatal Transactions:
Über die skrupellose Ausbeutung von Bodenschätzen und Kriege in Afrika informiert die von der Frankfurter Hilfsorganisation medico international ins Leben gerufene internationale Kampagne Fatal Transactions http://www.medico.de. Die Kampagne hat es sich zur Aufgabe gemacht:
- über Geschäfte, die Kriege in Afrika in Gang halten, aufzuklären
- internationale Unternehmen zum Rückzug aus dem schmutzigen Rohstoffhandel zu bewegen
- Konzerne, die in den vergangenen Jahrzehnten an dem illegalen Handel profitiert haben, für die Beseitigung der Kriegsschäden und die Entschädigung der Opfer verantwortlich zu machen.

medico international wurde 1997 für das Engagement gegen Landminen mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet und unterstützt seit vielen Jahren Hilfsprojekte in vielen Ländern Afrikas. Mit der neuen Kampagne Fatal Transactions soll der Diamantenhandel mit den kriegszerrütteten Ländern Angola, Sierra Leone und DR Kongo kritisch unter die Lupe genommen werden.
Anne Jung, Politologin
Öffentlichkeitsarbeit medico international und Koordination der Kampagne "Fatal Transactions" in Deutschland


pte
09.09.2002

Geologen: Natürliche Produktion großer Diamanten ist vorbei

Härteste Mineralien der Erde bergen immer noch viele Rätsel.

Amerikanische Geologen sind nach Erstellung einer geologischen Weltkarte der Diamantenvorkommen zum Schluss gekommen, daß auf der Erde keine Regionen mehr vorhanden sind, in denen große Naturdiamanten entstehen können. Nach Angaben der Geologen der Carnegie Institution in Washington http://www.CarnegieInstitution.org sind immer noch viele Rätsel der harten Steine ungelöst, so etwa deren Formationen, berichtet BBC-online http://news.bbc.co.uk.

"Zum ersten Mal gibt es eine umfassende Landkarte über die Regionen, in denen Diamanten geformt werden", so Steven Shirley von der Carnegie Institution. 20 Jahre lang hat das Wissenschaftsteam Informationen über Erdbebengebiete im südlichen Afrika studiert. Diese Region ist für reiche Diamantvorkommen bekannt. Die Daten wurden mit über 4.000 Diamantenproben mit den Einschlüssen verglichen. Diese geben Auskunft darüber, welche Gesteine günstig für ein Diamantenwachstum sind. Die meisten der Steine sind mehrere Milliarden Jahre alt.

Diamanten entstehen unter extremen Drücken von 50.000 Atü in rund 200 Kilometer Tiefe. Unter diesen Bedingungen bildet reiner Kohlenstoff ein kristallines Gitter. Die meisten Diamanten wurden durch vulkanische Tätigkeit an die Erdoberfläche transportiert. Die Forscher kamen zum Schluss, daß es drei Generationen von Diamanten gibt: Die erste entstand vor rund 3,3 Mrd. Jahren, die nächste Ära folgte vor 2,9 Mrd. Jahren und die jüngste war vor 1,2 Mrd. Jahren. Nach Angaben der Forscher gibt es auch eine kleine Zahl von Diamanten aus einer Zeit vor rund 100 Mio. Jahren. Über deren Entstehung gibt es aber verschiedene Theorien. "Vieles ist bei den jungen Diamanten völlig unklar", so Steven Shirley. Die Forscher gehen aber davon aus, daß die Voraussetzungen für die Schaffung neuer Diamanten nicht mehr vorhanden sind. "Die Gegebenheiten auf der Erde sind anders geworden. Möglicherweise war der Planet im Kern heißer oder die gesamte Zusammensetzung der Geologie war anders", so Shirley. "Die Formierung von Diamanten war ein Laune der Jugend des Blauen Planeten", so der Wissenschafter. Die Forschungsergebnisse werden im Wissenschaftsmagazin Science http://www.sciencemag.org veröffentlicht.
Von Wolfgang Weitlaner



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