Übersichtskarte Afrika

AFRIKA

von lateinisch africa, "Land der Afri" (Volksstamm in der Gegend von Karthago)

Das Land
Afrika, der nach Asien zweitgrößte Erdteil, misst von Norden nach Süden 8000 km, von Osten nach Westen 7600km, umfasst mit 30,3 Mio. qkm. etwa 20% der Landfläche der Erde und mit 760 Mio. Einwohnern knapp 13% der Erdbevölkerung.
Afrika ist ein Teil des alten Gondwanalands, zu dem auch das östliche Südamerika, Arabien, Vorderindien und Australien gehören (Kontinentalverschiebung).
Es liegt zu beiden Seiten des Äquators und wird vom Atlantischen- und Indischen Ozean, Mittel- und Rotem Meer umgeben. Der nördlichste Punkt ist das Kap Ras Ben Sekka in Tunesien, 37°21' N, der südlichste Cape Agulhas in Südafrika, 34°52' S, der westlichste Cape Pointe des Almadies in Senegal, 17°38' W und der östlichste Kap Ras Hafun auf der Somali-Halbinsel, 51°23' O.
Der Kontinent ist mit Asien durch die Landenge von Suez verbunden, von Europa durch die 14 km breite Straße von Gibraltar getrennt. Die wenig zerklüftete Küste ist 30.500 km lang, Inseln und Halbinseln bilden etwa 5% des Erdteils.
In groben Zügen kann man es in das trapezförmige nördliche Niederafrika und das längs einer Linie, die von WSW nach ONO vom Kamerungebirge zum Äthiopischen Hochland verläuft, angesetzte, dreieckige südliche Hochafrika gliedern.
Der tiefste Punkt ist der Assalsee in Dschibuti mit 173 m unter dem Meeresspiegel und die höchste Erhebung der Kilimanjaro in Tansania mit 5895 m.
Die längsten Flüsse sind Nil 6671 km, Kongo 4835 km, Niger 4160 km, Sambesi 2660 km, Oranje 1860 km, Cubango 1600 km und Limpopo 1600 km.
Die höchsten Wasserfälle sind die Kalambofälle 427 m, die Livingstonefälle 274 m des Kongo, die Kabelegafälle 122 m des Victorianil und die Victoriafälle 119 m des Sambesi.
Außer dem Tschadsee 12 000-26 000 qkm, finden sich die größten Seen im ostafrikanischen Hochland. Victoriasee 69 500 qkm, Tanganjikasee 32 900 qkm, Malawisee 28 900 qkm, Turkanasee 8500 qkm, Albertsee 5400 qkm und Mwerusee 4920 qkm.

Das Klima
Afrika wird als einziger Erdteil von beiden Wendekreisen geschnitten. Überwiegend ein Tropenkontinent, reicht es im N und S in die Subtropen hinein. Die tropischen Klimazonen folgen beiderseits des Äquators fast symmetrisch aufeinander. Um das tropisch-feuchtheiße Kerngebiet des Kongobeckens und der Oberguineaküste mit gleichmäßigen Mitteltemperaturen aller Monate über 18° C und hohen Niederschlägen ohne Trockenzeit legt sich im Norden, Osten und Süden ein Gürtel wechselfeuchten, heißen Savannenklimas mit Regen- und Trockenzeiten. Die Niederschläge fallen hier zur Zeit des Sonnenhöchststandes. Zum wechselfeuchten Savannenklima gehören auch die Äquatorgebiete in Ostafrika. Im Norden und Süden schließen sich an die wechselfeuchten Klimate die großen Trockengebiete der Sahara bzw. der Namib und Kalahari mit höchstens episodischen Niederschlägen und großen täglichen Temperaturschwankungen an. Die Landstriche am Roten Meer, die südliche Sahara und der nördliche Sudan gehören zu den heißesten der Erde; das mittlere tägliche Maximum erreicht hier im Juli 40° - 50° C. Sommertrockenes Klima von mediterranem Typus tritt im Kapland und in größerem Umfang im Atlasgebiet auf.

Die Pflanzen und Tiere
Im tropischen Afrika fallen besonders die Unterschiede in den Faunen der Regenwälder und der Savannen auf. Die ganzjährige Wachstumsperiode des Regenwaldes stellt für viele Tiergruppen ein Optimum an Entfaltungsmöglichkeiten dar. Daher herrscht hier größter Arten- und Formenreichtum, aber der Wald ist das Lebensgebiet von Einzelgängern oder kleineren Horden. Fliegende Formen (Fledermäuse, Vögel, Insekten), Klettertiere (Affen und Halbaffen, Flughörnchen, Baumfrösche und Baumschlangen) und Zwergformen (Zwergbüffel, Zwergflusspferd, Zwergantilope, Zwergelefant) sind charakteristisch. In den mehr oder weniger offenen Landschaften aller Savannentypen herrschen dagegen die Läufer vor, wie Huftiere (Büffel, Zebras, Antilopen, Giraffen), Laufvögel (Strauße, Trappen), Raubkatzen (Löwe, Gepard) und Hyänen. Die einseitigen Bedingungen des Lebensraumes haben eine artenarme, aber sehr individuenreiche Tierbevölkerung zur Folge.

Die Bevölkerung
Die Bezeichnung Afrikas als "Schwarzer Erdteil" ist in ethnographischer Hinsicht nur bedingt zutreffend. Der Lebensraum der negriden Völker beginnt erst südlich der Sahara, während der Norden von hellhäutigeren Völkern besiedelt ist. Man spricht deshalb von "Weißafrika" und "Schwarzafrika". Zahlreiche Mischbevölkerungen schaffen Übergänge zwischen ihnen, besonders im Sudan und in Ostafrika. Als Weiße können neben den im Zuge islamischer Staatsbildungen eingewanderten Arabern, die Berber des Atlasgebiets und Teile der Tuareg in der Sahara. gelten Die Ägypter, Nubier, Äthiopier, Somal, Haussa und Fulbe nehmen eine Zwischenstellung ein. Unter den Negriden ragen als sprachlich zusammenhängender Block die Bantu heraus. Viele negride Völker sind reine Ackerbauern, die z. T. in Ostafrika durch Großviehzüchter (Tutsi) sozial überlagert wurden. Die in Rückzugsgebieten noch anzutreffenden kleinen Gruppen der Pygmäen und Buschmänner (Zwergvölker) sind Jäger und Sammler.

Die Wirtschaft
Jahrhundertelang hatte Afrika für die Weltwirtschaft nur als Lieferant von Gold, Elfenbein und Sklaven Bedeutung. Im Zuge der kolonialen Aufteilung im 19. Jahrhundert wurde der Erdteil ein wirtschaftlicher Ergänzungsraum der Kolonialmächte, der wertvolle Rohstoffe in großen Mengen lieferte. Die industrielle Entwicklung wurde dabei weitgehend vernachlässigt. Dabei sind die natürlichen Voraussetzungen für die Entwicklung leistungsfähiger Nationalwirtschaften in vielen Ländern hervorragend. Jedoch bedarf Afrika zur Entfaltung seiner Wirtschaftskräfte der Hilfe seitens der Industriestaaten durch Kapitalanleihen, Lieferung technischer Ausrüstungen, Bereitstellung von Fachkräften und Ausbildung eigener Fachkräfte. Die Landwirtschaft hat sich seit 1945 schneller entwickelt als in anderen Teilen der Welt. In Ländern wie Ghana, Nigeria, Cote d´Ivoire, Tansania und Uganda wird die Produktion von Exportwaren (z. B. Kakao und Baumwolle) schon weitgehend von Einheimischen betrieben und steht den Erträgen in den überwiegend von Weißen bewirtschafteten Staaten (Simbabwe und Südafrika) in nichts nach. Der Erdteil gehört heute schon zu den führenden Welterzeugern von Diamanten, Chrom, Kupfer, Gold, Mangan, Kobalt, Platin, Uran, Erdöl u. a. Die Industrie ist noch wenig entwickelt. Die meisten Industriebeschäftigten gibt es in Südafrika, Ägypten, in der Demokratischen Republik Kongo und Simbabwe. In vielen Gebieten beschränkt sich die Produktion auf die Verarbeitung land- und forstwirtschaftlicher Erzeugnisse für den Binnenmarkt. Große Anstrengungen gelten der Förderung der Energiewirtschaft (auf Kohle- und Erdölbasis sowie durch Wasserkraft). Durch umfangreiche Entwicklungshilfeprojekte (Kapitalanleihen, Lieferung technischer Ausrüstungen, Bereitstellung und Ausbildung von Fachkräften u. a.) wird versucht, die wirtschaftliche Situation der ärmsten Länder Afrikas zu verbessern. Südafrika gilt als einziger Staat Afrikas nicht als Entwicklungsland. Ebenso sind die Länder, die durch Erdölausfuhren relativ hohe Deviseneinnahmen haben, so z. B. Libyen und Algerien, in ihrer wirtschaftlichen Entwicklung begünstigt.

Die Entdeckungsgeschichte
Ägyptische Fahrten in goldreiche Gegenden Ostafrikas im 2. Jahrtausend v. Chr., karthagische Vorstöße (Hanno) bis in den Golf von Guinea um 500 v. Chr. und römische Expeditionen zum Bahr Al Ghazal und zum Tschadsee (1. Jahrhundert n. Chr.) waren die ersten Schritte in der Geschichte der Entdeckung Afrikas. Im Mittelalter unternahmen Araber weite Reisen, Italiener entdeckten die Kanaren, Madeira und die Azoren. Veranlasst durch den portugiesischen Prinzen Heinrich den Seefahrer, wurde in der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts die Küste Afrikas erkundet, dagegen kam es zu europäischen Expeditionen ins Innere erst nach der Gründung der Londoner African Association Ende des 18. Jahrhunderts. Damit begann die wissenschaftliche Erforschung des Kontinents, der die koloniale Aufteilung folgte. Die wichtigsten Entdecker sind: Mungo Park, H. Clapperton, R. u. J. Lander, R. F. Burton, J. H. Speke, M. H. Stanley, D. Livingstone, H. Barth, E. Vogel, G. F. Rohlfs, G. Nachtigal, G. Schweinfurth, H. von Wissmann, R. Caillie, P. Brazza, Serpa Pinto. Weite Gebiete, vor allem in der Sahara, wurden erst im 20. Jahrhundert bekannt, u. a. durch den Franzosen T. Monod.

Die Geschichte
Nach dem heutigen Stand der vorgeschichtlichen Forschung muss der Raum, in dem die Ahnen des heutigen Menschen zum systematischen Werkzeuggebrauch übergingen, im südlichen und östlichen Afrika gesucht werden. Hier liegen die wichtigsten Fundstätten für frühmenschliche Überreste und Steinwerkzeuge (Oldoway-Schlucht, Tansania). Altsteinzeitliche Kulturen sind in verschiedenen Teilen Afrikas nachweisbar (zwischen ca. 8000 und 6000 v. Chr.).
Klimawandel (ca. 2500 v. Chr.) machte das vorher versumpfte Niltal und die südlich der Sahara gelegenen Zonen für Menschen kultivierbar. Mit der Vereinigung von Ober- und Unterägypten durch einen König, den die Überlieferung Menes nennt (ca. 3200 oder 3000 v. Chr.), beginnt die Geschichte Afrikas im engeren Sinn. Die sich zur Wüste wandelnde Sahara isolierte den nordafrikanischen Küstensaum am Mittelmeer weitgehend (allerdings nie vollständig) vom übrigen Afrika, während Ägypten und die südlich anschließenden Teile des Niltals stets ein Verbindungsweg zwischen dem europäisch- vorderasiatischen Raum und Innerafrika waren.
Staatliche und gesellschaftliche Merkmale Altägyptens: Gottkönigtum auf der materiellen Basis der Landwirtschaft und der spirituellen Basis einer Natur- und Fruchtbarkeitsreligion finden sich bei vielen afrikanischen Völkern. Ab 745 v. Chr. eroberten die Fürsten von Kusch, dessen Hauptstadt bei Donqola zwischen dem 3. u. 4. Katarakt lag, Ägypten; bedeutendster Herrscher dieser "schwarzen" XXV. Dynastie war Taharka der Große (690-664 v. Chr.). 300 v. Chr. verlegte Kusch seine Hauptstadt nach Meroe zwischen den 5. u. 6. Katarakt. Hier entwickelte sich für Jahrhunderte ein bedeutendes politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum (Eisenschmelze, alphabetische Schrift), das nach Äthiopien sowie in den mittleren und westlichen Sudan ausstrahlte. Die Berberstaaten Numidien und Mauretanien mussten sich mit fremder Herrschaft abfinden. Das phönizische Karthago war von seiner Gründung (Legende: 814 v. Chr.) bis zu seiner Zerstörung durch Rom (146 v. Chr.) Vormacht im heutigen Maghreb. Ägypten fiel 525 v. Chr. unter persische Herrschaft (Kambyses), den Persern folgten 332-30 v. Chr. die Makedonier (Alexander der Große bis Kleopatra VII.), ihnen die Römer (Augustus).
Die römische Periode in Nordafrika ist durch Widerstand der Einheimischen gekennzeichnet, die sich vornehmlich des Christentums zum Ausdruck ihrer Eigenständigkeit bedienten. Nach dem Konzil von Chalcedon (451 n. Chr.) trieb Opposition gegen Rom und Byzanz die Ägyptische (koptische) Kirche in das Lager der Monophysiten. Auch Äthiopien übernahm das monophysitische Christentum. Die amtliche Kirche in Nordwestafrika blieb katholisch. Tertullian, In der westlichen Sahara um 200 n. Chr. sammelten sich nomadische Völker südlich der Römergrenze zu kräftigen Staaten (Garamanten), die die römischen Provinzen bedrohten. Die islamischen Araber wurden der mürben römischen Macht in Ägypten und Nordwestafrika leicht Herr: 642 besetzten sie Ägypten, 697 fiel Karthago. Die bedeutendsten Staaten der Sudanischen Kultur im westlichen und mittleren Sudan waren: Ghana, entstanden um 400, vernichtet durch die islamischen Almoraviden 1077; Kanem, entstanden spätestens im 9. Jahrhundert, östlich vom Tschadsee, um 1100 islamisiert; Songhai, etwa ebenso alt, im 11. Jahrhundert islamisiert; die Haussa-Staaten (Kano u. a.) im heutigen Nord-Nigeria, entstanden um die Jahrtausendwende, partiell islamisiert; und Mali, das von seinem ersten großen Herrscher Sundjata Keita (1235-1255) zur Vormacht im westlichen Sudan erhoben wurde und eine überwiegend islamische Kultur hatte. Als es um 1450 zerfiel, trat Songhai seine Nachfolge an.
Askia (Kaiser) Mohammed I. (1493-1528) übernahm den Islam und leitete die höchste Blütezeit der Sudanischen Kultur in diesem Gebiet ein. Arabische Bildung drang vor, Universitäten entstanden. Die politische Macht Songhais reichte vom Senegal bis Kano, bis tief in die Sahara und in das heutige Obervolta. Weiter südlich bildeten sich die Reiche der Mossi und der Yoruba. Songhai wurde 1591 zerstört. Ein westlicher Zweig der Bantu gründete vermutlich im 14. Jahrhundert das Kongo-Reich. Im 9. Jahrhundert saßen die Luba bereits in Katanga und beuteten Kupferminen aus. Im 11. Jahrhundert erschienen vermutlich die Mashona in Rhodesien und begannen mit dem Bau steinerner Städte (Simbabwe).
Die monophysitisch-christlichen Staaten Nordostafrikas sahen sich seit der Eroberung Ägyptens durch den Islam von der übrigen Christenheit abgeschnitten. In Nubien erlag Donqola den Moslems 1315, Soba (beim heutigen Khartum) erst 1504. In Äthiopien stellte Yekuno Amlak 1270 die Dynastie wieder her. Spezifisch afrikanische Impulse standen hinter den Reichsgründungen der Fatimiden (ausgehend von Berbern Algeriens um 900, Eroberung Ägyptens 969-1171), der Almoraviden (Eroberung Marokkos 1069, Spaniens 1103) und der Almohaden (ausgehend von Südmarokko um 1125, Herrschaft über den Maghreb 1147-1269). Seit etwa 1200 entstanden an der Ostküste, vor allem zwischen Malindi und Kilwa, islamische Stadtstaaten, in deren Bereich sich aus arabischen und Bantu-Elementen die Swahili- (d. h. "Küsten") Sprache herausbildete. Im ostafrikanischen Hinterland konstituierten sich vermutlich erst um 1700 die Reiche der Hima (Bunyoro, Buganda, Ruanda u. a.) im Gebiet der Großen Seen. Im heutigen Simbabwe errichtete um 1440 die Militärkaste der Rozwi ein Reich.
Die Erforschung der afrikanischen Westküste durch Portugiesen begann unter Heinrich dem Seefahrer. Um die Verbindung nach Indien zu sichern, nahm Portugal Anfang des 16. Jahrhunderts die ostafrikanische Küste in Besitz, fast gleichzeitig mit der Unterwerfung des islamischen Nordafrikas durch die osmanischen Türken. Portugal rettete Äthiopien unter Kaiser Claudius (1540-1559) vor der Überflutung durch eine neue islamische Eroberungswelle. An der Westküste verdrängten Holländer, Franzosen u. a. westeuropäische Seefahrer, vor allem aber Engländer, im 16. Jahrhundert die Portugiesen (außer in Angola) und organisierten den Sklavenhandel nach Amerika in großem Stil. Die Europäer besetzten nur kleine und schwache Küstenforts. Sie kauften Sklaven von afrikanischen Mittelsmännern, die ihrerseits von mächtigen Militärherrschern des Inneren beliefert wurden. Bezahlt wurde u. a. mit Feuerwaffen, die den Staaten in Küstennähe einen Vorteil gegen die früher viel stärkeren Reiche der sudanesischen Savanne verschaffte. Ashanti im heutigen Ghana und Dahomey, beide Reiche um 1700 errichtet, verdankten so ihre Macht dem Sklavenhandel. Zwischen 1500 und 1880 dürften mindestens 10 Mio. Menschen Afrika zwangsweise über den Atlantik verlassen haben.
Holländer errichteten 1652 am Kap die erste europäische Siedlung in Afrika; um 1770 stießen sie mit den Xosa, einem Bantuvolk, zusammen, das in heftigen Kämpfen ("Kaffernkriege") unterworfen wurde. In Natal errichtete Tschaka (1807-1828) den Militärstaat der Zulu; seine grausame Kriegführung löste weiträumige Flucht- und Konzentrationswanderungen aus, die u. a. zur Konsolidierung der Basuto-Nation im heutigen Lesotho und zur Gründung des Ndebele-Reichs in Rhodesien führten. Das islamische Afrika wurde durch den Vorstoß Napoleons I. nach Ägypten 1798 und durch die französische Eroberung von Algier 1830 so stark aufgerüttelt, dass es im 19. Jahrhundert eine große Zahl von politisch-religiösen Reformbewegungen hervorbrachte. Vorher schon, 1804, hatte der Ful Usman dan Fodio im heutigen Nord-Nigeria den "Heiligen Krieg" (1804-1810) gegen die nachlässigen Moslems in den Haussa-Staaten gepredigt. In wenigen Jahren schufen er und sein Sohn Mohammed Bello einen in Emirate gegliederten Staat, der erobernd bis in das Yorubaland und nach Nord-Kamerun (Adamaoua) ausgriff. Im westlichen Sudan gründete Omar Saidu Tall einen weiteren islamischen Reformstaat. Im 18. Jahrhundert hatten die Herrscher von Oman die portugiesische Macht auf Mosambik zurückgedrängt.
Die Intensivierung des Handels (vor allem steigende Nachfrage nach Elfenbein) erzeugte im 19. Jahrhundert schwere Erschütterungen entlang der transafrikanischen Handelswege südlich des Kongobeckens. Oft bildeten sich neue afrikanische Reiche (Chokwe in Ostangola/Katanga, das Bayeke-Reich des Nyamwezi-Händlers Msiri in Katanga nach 1856) oder arabische Privatkolonien; um 1870 schuf Mohammed Ben Hamed ("Tippu Tib") im östlichen Kongogebiet ein geschlossenes arabisches Handelsreich. War diese Entwicklung vornehmlich von kommerziellen Interessen diktiert, so dienten die Reichsgründung des Mahdi Mohammed Ahmed im östlichen Sudan (1881-1899) und die militärische Disziplinierung der Senussi in der Cyrenaica dem reformatorischen Impuls des afrikanischen Islams. Auf Madagaskar erstarkte unter dem König von Merina, Radama I. (1810-1828), ein nichtislamisches Staatswesen, das sich um europäische Hilfe bei der Modernisierung bemühte.
In Südafrika trug der große Treck der Buren (seit 1837) weiße Herrschaft weit ins Innere; die Republik Transvaal konstituierte sich 1856. Gleichzeitig dehnte Frankreich seinen alten Besitz am Senegal systematisch ins Hinterland aus, während aus den USA nach Liberia ausgesiedelte ehemalige Sklaven 1847 eine unabhängige Republik proklamierten.
Der Erschließung Afrikas durch europäische Forscher und christliche Missionare folgte Ende des 19. Jahrhunderts die politische Unterwerfung fast des ganzen Erdteils und seine Aufteilung unter westeuropäische Kolonialmächte. Das Startsignal für den Wettlauf um Kolonien gaben König Leopold II. von Belgien mit seinen Erwerbungen am Kongo 1879 sowie die britische Regierung mit der Besetzung Ägyptens (1882) nach dem Bau des Suezkanals. England, dessen Interessen in Süd- und Zentralafrika besonders durch Cecil Rhodes verfochten wurden, besiegte 1899-1902 die Burenrepubliken und vereinigte sie mit Kapland und Natal zur Südafrikanischen Union (1910). Andere bedeutende Länder Afrikas, die an England fielen, waren Uganda und Kenia in Ostafrika, der Sudan, Nigeria und die Goldküste (Ghana) in Westafrika.
Frankreich erwarb von seinen Küstenplätzen (am Senegal, an der Cote d´ Ivoire, in Dahomey und am Kongo) aus ein zusammenhängendes Landreich. Durch die Sahara war es mit Französisch-Nordafrika verbunden, zu dem Tunesien (seit 1881) und Marokko (seit 1912) als Protektorate gehörten.
Das Deutsche Reich sicherte sich Kolonialbesitz in Ostafrika, Südwestafrika und Westafrika (Kamerun und Togo). Portugal musste sich auf Angola und Mosambik beschränken. Nach dem 1. Weltkrieg teilten England, Südafrika, Frankreich und Belgien die deutschen Kolonien als Völkerbundsmandate unter sich auf. Die Kolonialverwaltung festigte sich rasch, wobei die Briten dem System der indirekten Herrschaft Vorrang gaben, das den einheimischen Fürsten eine begrenzte Autorität ließ.
Die Gründung moderner Schulen und die Durchdringung wenigstens einiger Gebiete mit modernem Wirtschaftsleben erzeugten aber neben den traditionellen Herrenschichten eine neue Bildungselite, die bald unter Verwendung europäischer Ideen Ansprüche auf politische Macht anmeldete. Die rasche Entkolonialisierung Afrikas seit dem Ende des 2. Weltkriegs übertrug in der Regel den kolonialen Verwaltungsapparat in die Hände dieser neuen Elite. Sie stellte fast überall die Führer der nationalen Befreiungsbewegungen, die nach der Erlangung der Unabhängigkeit oft als Einparteisysteme weitergeführt wurden. Die neuen Führer erreichten meist den Abzug der Kolonialmacht durch Verhandlungen und gewaltlosen Druck. Nur Algerien musste die Franzosen 1954-1962 durch Partisanenkrieg zum Nachgeben zwingen. Andere Aufstände scheiterten, so in Kenia (Mau-Mau 1952-1954) und Kamerun. In vielen afrikanischen Staaten setzte zu Beginn der 1990er Jahre ein Demokratisierungsprozess ein.
Der südafrikanische Präsident de Klerk begann 1990 mit einer Reformpolitik, die zur Abschaffung der Apartheid führte. Die herrschenden Regime in Äthiopien, Liberia, Tschad und Somalia wurden 1990/91 nach blutigen Bürgerkriegen gestürzt. 1993 erlangte Eritrea die Unabhängikeit. 1997 gelang der Sturz des Mobutu-Regimes in Zaire, das wieder in Kongo umbenannt wurde. Hauptkrisengebiete Afrikas waren neben den beiden Kongo-Staaten zur Jahrtausendwende Algerien, Angola, Burundi, Liberia, Ruanda, Sierra Leone, Somalia und Sudan.

Die Kunst
Die afrikanische Kunst reicht von der Baukunst über die Malerei, die Verzierung von Gebrauchsgegenständen bis hin zur Schnitzerei. Der Schwerpunkt des künstlerischen Schaffens liegt in der Schnitzkunst.
Als älteste Kunst Afrikas kennen wir die Felsbilder der Sahara, die zwischen 8000 und 6000 v. Chr. (großartige Tierbilder) und 1200 v. Chr. entstanden. - Im Süden des Kontinents entwickelte sich ein anderer, nicht leicht zu datierender Schwerpunkt afrikanischer Malerei: Die kleinwüchsigen Buschmänner, die früher das Gebiet von der Südgrenze Kenias bis nach Südwestafrika bewohnten, malten Felsbilder von erstaunlichem Naturalismus; sie stellen Jagd- und Schlachtszenen und Landschaften dar. Im 19. Jahrhundert fanden die Buschmänner sogar die Gesetze der Perspektive.
Die bedeutendsten Steinbauten Schwarzafrikas entstanden in der Zeit zwischen dem 11. und 18. Jahrhundert. Den Höhepunkt bildeten die Bauten von Simbabwe. Burgenähnliche Gehöfte und Städte kennzeichnen die Architektur des westlichen Sudan. Im Nigerbogen wurden Moscheen und Königspaläste mit konischen Türmen und Strebepfeilern aus Lehmziegeln errichtet. In den Städten der Königreiche des westafrikanischen Regenwalds waren die rechteckigen Lehmbauten mit Gelbgussbildwerken (Benin), bemalten Lehmreliefs (Dahomey) oder mit Malereien (Ashanti) prächtig verziert. Im Übrigen kennzeichnen Bienenkorb- (Westsudan, Südafrika) oder Rechteckhütten (West- und Zentralafrika) mit Giebeldach die afrikanische Baukunst. Die ältesten figuralen Plastiken (aus gebranntem Ton), die realistischen Nokskulpturen von der Bauchi-Hochebene in Nordnigeria, sind etwa 2000 Jahre alt. Diese fast lebensgroßen menschlichen Gesichter scheinen auf rätselhafte Weise mit den aus dem gleichen Material (Ife, 14. Jahrhundert) geformten und aus Messing gegossenen Figuren der Hofkunst Südnigerias verwandt zu sein. Dieser Stil des afrikanischen Mittelalters war technisch der Höhepunkt der afrikanischen Kunst.
In Benin wurden im Gelbgussverfahren nicht nur Porträts von Mitgliedern der königlichen Familie, sondern auch als Pfeilerschmuck dienende Platten mit Darstellungen von Szenen aus der Geschichte Benins und von Europäern, die als Händler im 16. und 17. Jahrhundert das Königreich besuchten, hergestellt. Nach dem gleichen Verfahren stellten die Akan von Ghana zierliche Goldgewichte in Form von abstrakten Figuren oder Genregestalten her. Die Eisenschmiedekunst wurde nur wenig gepflegt. Die schönsten Beispiele der Elfenbein- schnitzerei stammen wahrscheinlich von der Cote d´ Ivoire. Auch in Benin wurde Elfenbein zu Gürtel- anhängern in Kopfform oder zu Leopardenfiguren (das königliche Tier) verarbeitet. Die am weitesten verbreitete Kunstform Afrikas, die Holzschnitzerei, ist für die Ackerbau treibenden Völker West- u. Zentral- afrikas charakteristisch, während sie den nilohamitischen Hirtenvölkern Ostafrikas unbekannt ist. Die Form ist vor allem durch eine strenge Stilisierung, erreicht durch eine Reduzierung auf die wesentlichen Merkmale, bestimmt. Der Gegenstand wird in unbewegter Pose dargestellt, die Gestalt ist blockhaft geschlossen. Die einzelnen Teile der Figur (Kopf, Rumpf usw.) bilden in sich geschlossene fertiggestellte Einheiten. Zu den charakteristischen Merkmalen der afrikanischen Kunst muss die anatomische Verzerrung der Figuren gezählt werden, bei denen der Kopf zu groß, die Beine zu klein, die Hände und Füße dagegen überproportioniert sind. Ob dies auf die besondere, dem Kopf zugeschriebene Bedeutung zurückgeht oder eine rein ästhetische Lösung darstellt, ist nicht geklärt.
Mit der möglichen Ausnahme der Kunst einiger afrikanischer Königreiche (Dahomey, Benin u. a.), die der historischen Überlieferung diente, ist die afrikanische Kunst weitgehend Ausdruck der religiösen Vorstellungswelt der Afrikaner, in der die Ahnenverehrung die wichtigste Rolle spielt. Die Figuren sind Darstellungen des Urahnen, des Stammes oder der Sippe. Dem Geist des Vorfahren wird ein Ersatzkörper dargeboten, um seine Gunst dann durch Opfer zu gewinnen. Die Masken dienen einmal der Verkörperung von Busch- oder Walddämonen, denen Ehrfurcht erwiesen werden muss oder die versöhnt werden müssen, um die Fruchtbarkeit der Erde zu gewährleisten oder das Wohl des Volkes zu erhalten; zum zweiten der Abschreckung von Nichteingeweihten von den Geheimnissen der Männerbünde, die ihre politische Macht dadurch bewahren; weiter der Auszeichnung und Verbindung bestimmter sozialer Ämter (Schiedsrichter, Friedensstifter) mit überirdischen Kräften. Neben dieser sakralen Kunst gab es ein reiches Kunstgewerbe zur dekorativen Ausschmückung von Gebrauchsgegenständen, Stühlen, Trommeln, Bechern, Waffen, und Schmuck.
Die Kunst der Völker Schwarzafrikas wurde erst mit Beginn des 20. Jahrhunderts als besonderer Ausdruck ästhetischen Empfindes und gleichzeitig als Forschungsgegenstand entdeckt. Einzelne Kunstwerke wurden zwar von Gelehrten des 19. Jahrhunderts in allgemeinen Kunstgeschichten veröffentlicht, aber erst die 1897 bei der Eroberung des Königreichs Benin entdeckten Bronzegüsse lenkten die Aufmerksamkeit Europas auf diese Schätze. Vor allem nach neuen ästhetischen Formen suchende europäische Künstler (P. Picasso, G. Braque, A. Derain, E. L. Kirchner, E. Nolde u. a.) entdeckten und übernahmen Elemente der nicht-naturalistischen Kunst Afrikas für ihre Werke. Die traditionelle Kunst in Afrika gehört heute, von wenigen modernen staatlich eingerichteten Zentren (Benin u. a.) abgesehen, weitgehend der Vergangenheit an. Der bilderfeindliche Einfluss des Islams und der Zusammenbruch der Stammesreligionen, mit ihnen war diese Kunst engstens verbunden, haben diese Entwicklung gefördert. In einigen Gebieten (Cote d' Ivoire, vor allem aber Ostafrika) werden heute gewerbsmäßig billige Imitationen hergestellt. Nur vereinzelt versuchen junge Künstler, aus der Tradition der afrikanischen Kunst heraus neue Werke zu schaffen.

Die Literatur (neoafrikanische Literatur)
Das Produkt der Begegnung der abendländischen Kultur mit negroafrikanischen Kulturen, beheimatet in Afrika südlich der Sahara und an den Ostküsten beider Amerika einschließlich der Antillen. Im Gegensatz zur negroafrikanischen Volksdichtung, deren mündlich überlieferte Preis- und Spottlieder, Epen, Erzählungen, Märchen, Sprichwörter u. a. meist anonyme Verfasser haben, ist die neoafrikanische Literatur eine geschriebene Literatur namentlich bekannter Verfasser, deren Mehrzahl sich europäischer Sprachen bedient. Sie unter- scheidet sich von der europäischen Vorbildern folgenden Kolonialliteratur durch einen erkennbaren Anteil afrikanischer Elemente in Inhalt und Form. War die neoafrikanische Literatur bis etwa 1960 vorwiegend Freiheitsdichtung, gegen koloniale, soziale und individuelle Bevormundung gerichtet, so tritt in den unabhängigen Staaten Afrikas eine zunehmend selbstkritische Richtung hervor.
Südafrika
In Südafrika sank die Literatur in Bantu-Sprachen nach großen Frühwerken wie dem historischen Roman "Chaka" von Th. Mofolo durch politischen Druck zur Bedeutungslosigkeit ab. Romanciers wie P. Abrahams, E. Mphahlele, Bloke William Modisane und A. La Guma schufen ihre Meisterwerke im Exil in englischer Sprache.
Westafrika
In Westafrika dominierte bis ca. 1960 die von der Negritude beeinflusste frankophone neoafrikanische Literatur. Der Lyriker L. S. Senghor forderte das "Zurück zu den Quellen", Birago Diop, M. Beti, Ferdinand Oyono, C. Laye, S. Ousmane schrieben Romane gegen den Kolonialismus, in Dakar und Abidjan entwickelte sich ein heldische Traditionen glorifizierendes Theater. Die anglophone neoafrikanische Literatur stellte nach dem magischen Erzähler A. Tutuola in den Romanen von Ch. Achebe, Onuora Nzekwu u. a. wie in den bürgerlichen Dramen von James Ene Henshaw, Raymond Sarif Easmon und Efua Theodora Sutherland den Kulturkonflikt, dann die Selbstkritik in den Vordergrund. Der Nobelpreisträger W. Soyinka und John Pepper Clark erörtern in aus Mythen geschöpften Dramen existenzielle Probleme. Großes Aufsehen erregte der Roman der Senegalesin Mariama Ba, "Ein so langer Brief" (1979, deutsch 1981), in dem der Freiheitskampf der afrikanischen Frauen geschildert wird. Die neoafrikanische Literatur portugiesischer Sprache, oft unterdrückt, ist Freiheitsdichtung.
Zentralafrika, Ostafrika, Madagaskar
In Zentralafrika, Ostafrika und Madagaskar kündigt sich nach der Lyrik von J. Rabemananjara, Flavien Ranaivo, Edouard J. Maunick, Okot p'Bitek und den Romanen von Ngugi wa Thiongo (Kenia) durch viele Zeitschriften ein neuer Aufschwung an.

Die Musik
Die Musik Schwarzafrikas unter Ausschluss jener Gebiete, die unter islamischem und damit unter dem Einfluss der arabischen Musik im weitesten Sinne des Wortes stehen. Echte und ursprüngliche afrikanische Musik lässt sich heute noch bei zahlreichen Stämmen nachweisen, z. B. bei den Bantu, den Pygmäen Äquatorialafrikas, den Buschmännern und Hottentotten Südafrikas. Diese echte afrikanische Musik ist noch sehr stark an den Ablauf des Lebens und der Jahreszeiten, an das Schicksal des einzelnen und des Volks, an Ereignisse der Natur und der Gemeinschaft gebunden. Sie ist zutiefst in der Magie und im Kult verwurzelt. Bestimmte Gesänge dürfen nur zu besonderen Gelegenheiten erklingen, gewisse Tänze sind großen Festen vorbehalten (Geburt, Initiation, Hochzeit, Krankenheilung, Tod, Saat, Ernte, Beginn der Regenzeit u. a.). Wie überall in der außereuropäischen Musik sind starkes Formgefühl und strenge traditionelle Bindung einerseits, Improvisationslust und Musizierfreudigkeit andererseits die Komponenten der Musikausübung. Es gibt rhapsodische und epische Formen der Rezitation, strophische Gesänge und Tanzlieder aller Art. Die häufigste Form afrikanischen Musizierens ist der antiphonale und responsoriale Wechsel- und Refraingesang. Besonders charakteristisch ist der Klang der afrikanischen Vokalmusik, insbesondere das in seiner Art im afrikanischen Raum einmalige "Jodeln" der Pygmäen. Die Melodie hat meistens nur kleinen Ambitus und verläuft von oben nach unten. Die Rhythmik ist außerordentlich vielgestaltig und sehr hoch entwickelt, Polyrhythmik kommt häufig vor. Noch immer nicht geklärt ist das Problem der Trommel- und Pfeifsprachen. Auch die magischen und kultischen Bindungen der Musikinstrumente sind sehr stark ausgeprägt (rituelle Herstellung und Verehrung besonders von Trommeln als Symbol des Herrschers u. a.). Das reiche Instrumentarium umfasst alle Arten von Klangwerk- zeugen. Die Mehrzahl der Instrumente ist im Laufe der weit zurückreichenden Geschichte Afrikas importiert worden, so Harfe, Laute und Leier aus dem alten Ägypten; Pauke, Längstrompete und Fidel verdankt Afrika arabischen Völkern. Echt afrikanische Instrumente sind vielleicht Musikbogen, Trommeln und die jüngere Zanza. - Das Musiksystem weist heptatonische bzw. pentatonische Skalen auf. Die gegenwärtige Musik der schwarzen Afrikaner ist erst durch die europäische Kolonisation und Mission bekannt geworden, wird aber heute bereits hauptsächlich von eingeborenen weißen und schwarzen Afrikanern erforscht. Die vielfältigen Musikstile Schwarzafrikas wurden durch die islamischen und christlichen Missionen stark verändert.


DATEN

Die höchsten Berge

Name

Land

Höhe m

Kilimanjaro (Uhuru)

Tansania

5895

Mount Kenya

Kenia

5194

Kilimanjaro (Mawenzi)

Tansania

5149

Margherita Peak

Uganda - Zaire

5119

Ras Dashen Terara

Äthiopien

4620

Mount Meru

Tansania

4567

Buahit

Äthiopien

4510

Volcan Karisimbi

Ruanda - Zaire

4507

Talo

Äthiopien

4413

Mount Elgon

Kenia - Uganda

4321

Batu

Äthiopien

4307

Die höchsten aktiven Vulkane

Name

Land - Letzter Ausbruch

Höhe m

Mount Meru

Tansania - 1910

4567

Mount Cameroon

Kamerun - 1982

4070

Nyiragongo

Dem.Rep.Kongo - 2002

3470

Nyamaragira

Dem.Rep.Kongo - 2001

3056

Die längsten Flüsse

Name

Länge in km

Wasserfläche in qkm

Nil

6671

2,881.000

Kongo

4835

3,822.000

Niger

4160

2,092.000

Sambesi

2660

1,450.000

Ubangi

2280

770.000

Kasai

2200

875.000

Shebele

1950

422.000

Oranje

1860

1,020.000

Cubango

1800

785.000

Die grössten Seen

Name

Fläche in qkm

Lage

Viktoria See

69.482

Ostafrika

Tanganyika See

32.880

Zentralafrika

Nyasa See

28.480

Südliches Afrika

Tschad See

20.700

Zentralafrika

Turkana See

8.500

Ostafrika

Volta See

8500

Westafrika

Die grössten Inseln

Name

Fläche in qkm

Lage

Madagaskar

587.041

Südliches Afrika

Sokotra

3.579

Ostafrika

Reunion

2.510

Südliches Afrika

Bioko

2.017

Westafrika

Mauritius

1.865

Südliches Afrika

Sansibar

1.658

Ostafrika

Komoren

1.148

Südliches Afrika

Djerba

1.050

Nordafrika


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